Übersicht
- DLA (K) 23-12 auf MAN TGM 15.284-FLC
- DLK 23/12 CS Magirus und DLAK 23/12 Metz (2009)
- DLA (K) 23/12 Metz L32 CAN-Automotiv (2007)
- DLK 23/12 Metz PLC III-2 L32 (2004)
- DLK 37 Metz PLC III-2 (2004)
- DLK 23/12 Metz PLC III-2 (2003)
- DLK 23/12 Metz PLC III-2 (2002)
- DLK 23/12 CC Vario (2001)
- DLK 23/12 CC Vario LH (1996)
- DLK 23/12 CC Vario (xxxx)
- DLK 23/12 PLC 3 (1994)
- DLK 23/12 PLC 2 (1988)
DLA (K) 23-12 auf MAN TGM 15.284-FLC

Die Drehleiter besitzt einen Drehleiteraufbau mit CAN-Bus Technologie bei der die digitale Ansteuerung der elektrischen Verbraucher über Datenleitungen anstatt der bisher üblichen einzelnen Verkabelung erfolgt. Als Abstützung wird die stufenlos in der Breite ausfahrbare Waagerecht-Senkrecht Abstützung verwendet. Diese wurde auf 4,85 Meter verbreitert um noch bessere Ausladungswerte zu erreichen. Die DLA (K) ist auch mit einem neuen Rettungskorb der Fa. Metz ausgestattet. Er ist größer als der Korb älterer Baureihen und verfügt über zwei zusätzliche Einstiegsmöglichkeiten über die Ecken des Frontbereiches. Für den Maschinisten bietet die Drehleiter DLA (K) 23-12 der Fa. Metz auf MAN TGM 15.284-FLC-Fahrgestell einen ausklappbaren Wetterschutz am Bedienstand, der ihn vor Schnee und Regen besser als bisher schützen soll. Das Neufahrzeug ist sowohl mit Analog- als auch Digitalfunk ausgestattet. Ferner verfügt es über einen Unfalldatenschreiber (UDS).
DLK 23/12 CS Magirus und DLAK 23/12 Metz
Der Weltwirtschaftskrise sei es gedankt: Gleich zehn neue Drehleitern können bei der Berliner Feuerwehr im Rahmen des Konjunkturprogramms II in den Dienst gestellt werden. Das dürfte die wohl größte Drehleiterbeschaffung in unserer knapp 160-jährigen Geschichte sein.
Bei der Berliner Feuerwehr werden derzeit fünf Drehleitern auf IVECO-Basis mit Magirus-Leiter-Aufbau, sowie fünf Leitern der Fa. Metz auf Basis Mercedes Atego in den Dienst gestellt. Die IVECO-Leitern sowie drei der fünf Metz-Leitern sind in „Feuerwehrrot“ (RAL 3000), zwei Metz-Leitern sind „tages-leuchtrot“ (RAL 3024) lackiert. Alle Neu
fahrzeuge sind nach den Vorgaben unseres neuen Designs beklebt. Technisch sind die neuen DLA(K) auf dem neuesten Stand. Beide Typen verfügen über eine Einsatzhöhe von 32 m, sind vollautomatisch und verfügen über eine CAN-Bus Steuerung. Die IVECO-Leitern verfügen zusätzlich über ein computergesteuertes Schwingungsdämpfungssystem, bei dem alle Bewegungen des Leitersatzes in Sekundenbruchteilen im Ansatz erkannt und durch hydraulisches Gegensteuern gedämpft werden. Beide Modelle verfügen über einen Rettungskorb mit jeweils 270 kg Korblast. Die IVECO-Leiter verfügt über drei, die Metz-Leiter sogar über vier Korbeinstiege (drei vorn, einer hinten).
| Technische Daten | ||
|---|---|---|
| DLK 23/12 CS | DLAK 23/12 | |
| Fahrgestell: | IVECO Magirus 160E 30 | Mercedes-Benz Atego 1529F |
| Gewicht: | 14,5 t | 14,5 t |
| Motor: | 299 PS; euro 5 | 286 PS; euro5 |
| Wendekreis: | 20,9 m | 17,5 |
| Radstand: | 4.800 mm | 4.460 mm |
DLA (K) 23/12 Metz L32 CAN-Automotiv

Der Leiteraufbau ist weitgehend identisch mit dem der DLA (K) 23-12 auf MAN TGM 15.284-FLC weiter oben.
Der Fahrzeugmotor mit einer Leistung von 280 PS erfüllt die Abgasnorm nach Euro 4. Weiterhin ist das Fahrgestell, wie die neuen LHF 20/12, ebenfalls mit einem automatisierten Schaltgetriebe ausgestattet. Zur Erhöhung der Fahrsicherheit ist die Hinterachse mit einer Luftfederung versehen worden.
Besonderheiten der Ausstattung sind:
- Wenderohr am Rettungskorb in Verbindung mit einem 35 m B-Schlauch
- teilbare Schleifkorbtrage
- Atemschutznotfallset
- aufblasbares Schlauchboot
- fest installierte Stromversorgung 400 V im Rettungskorb mit Einspeisemöglichkeit im Fahrzeugheck
- Krankentragenlagerung am Rettungskorb
- Flutlichtscheinwerfer am Rettungskorb
- eine Rettungskorbumfeldbeleuchtung
Ansonsten ist die DLA (K) mit Geräten für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung ausgerüstet. Übrigens: Die Bezeichnung "DLA (K) 23-12" entspricht der EU-Norm. Dabei steht das "A" für "Automatik". Im Einsatzalltag wird das neue Fahrzeug jedoch wie gehabt als "DLK" geführt.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN TG-M 15.280 |
| Aufbau: | Metz |
| Motor: | 280 PS; euro 3 |
| Länge: | 10.000 mm |
| Breite: | 2.420 mm |
| Höhe: | 3.280 mm |
| Radstand: | 4.425 mm |
DLK 23/12 Metz PLC III-2 L32

Im September 2004 wurden zwei Drehleitern (DLK) dieses Typs in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge des Typs L 32 (PLC III) von Metz verfügen über einem fünfteiligen pulverbeschichteten Leistersatz.
Mit dieser Konstruktion konnte man bei dem Fahrzeug eine Gesamtlänge von nur 8.800 mm bei einem Radstand von nur 3.950mm erreichen. Der vordere Überhang von nur 750 mm (gemessen ab Stoßstange) lässt das Fahrzeug unfallfrei in enge Straßen einbiegen. Um trotz fünfteiligen Leitersatz ebenfalls eine geringe Gesamthöhe zu erreichen, wurde das Fahrerhausdach abgesenkt. Dadurch konnte man auf eine Tiefersetzung des gesamten Fahrerhauses verzichten was zum einen enorme Kosten spart und zum anderen das Fahrverhalten nicht negativ beeinträchtigt.
Die beiden Drehleitern wurden mit leuchtroter Folie beklebt. Als optische Aufwertung besitzen sie obendrein geringe Anteile mit blauer, reflektierender Folie zwischen Fahrerhaus und Aufbau sowie am Drehturm. Als Abstützung verwendet man die stufenlos in der Breite ausfahrbare Waagerecht-Senkrecht Abstützung.
Motorisiert ist das Fahrzeug mit einem 280 PS starken Motor, der, wie das 14-t-Fahrgestell von der Maschinenfabrik Augsburg- Nürnberg (MAN) stammt. Dem Maschinisten stehen insgesamt 9 Gänge plus Rückwärtsgang zur Verfügung. Besonderheit hierbei ist der Kriechgang, der ein sehr feinfühliges Fortbewegen zulässt.
Besonderheiten der Ausstattung sind:
- Wenderohr am Stülpkorb in Verbindung mit einem 32 m B-Schlauch
- neuartige teilbare Schleifkorbtrage
- aufblasbares Schlauchboot
- festinstallierte Stromversorgung 380 V
- Krankentragenauflage
- Flutlichtscheinwerfer am Korb die automatisch so ausgerichtet werden, dass sie die Einatzstelle von oben ausleuchten
- einer Korbumfeldbeleuchtung
- Überklappkorb für 270 kg bzw. 3 Personen
Ansonsten ist die DLK mit den üblichen Geräten für die Wasserversorgung etc. ausgerüstet. Im Fahrerhaus befindet sich als Neuheit für den Maschinisten ein großer Druckknopf Pilzschalter (Buzzer) der das Auslösen der Signaleinrichtung veranlasst. Dies war ein langjähriger Wunsch der Fahrer, weil ihnen die anderen Schalter oft zu klein waren.
| PLC | = Program Logic Control |
|---|
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN 14.225 LC |
| Aufbau: | Metz |
| Motor: | 280 PS; euro 3 |
| zul. ges. Gewicht: | 15 t |
| Länge: | 8.800 mm |
| Breite: | 2.350 mm |
| Höhe: | 3.280 mm |
| Radstand: | 3.950 mm |
DLK 37 Metz PLC III-2

Auf der Feuerwache Marzahn wurde die neue Drehleiter DLK 37 Metz PLC III-2 in den Dienst gestellt. Augenfälligstes Merkmal der neuen Fahrzeuge dieser Art ist der teilverkleidete Leiterpark. Die DLK 37 Metz PLC III-2 ist äußerlich und von der Beladung identisch mit den DLK 23/12 Metz PLC III-2 der Feuerwachen Suarez und Treptow. Sie unterscheidet sich durch die größere Rettungshöhe von 39m.
Beladung (stichpunktartig) : Krankentragenlagerung, Wenderohr, Korbtrage, Drucklüfter (optional)
Farbgebung: folienbeklebt
| PLC | = Program Logic Control |
|---|
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN 14.225 LC |
| Aufbau: | Metz |
| Motor: | 162 kW; euro 3 |
| zul. ges. Gewicht: | 15 t |
| Länge: | 9.930 mm |
| Breite: | 2.350 mm |
| Höhe: | 3.280 mm |
| Radstand: | 4.400 mm |
DLK 23/12 Metz PLC III-2

Auf den Feuerwachen Spandau-Süd und Zehlendorf gibt es diese DLK mit einem Aufbau der Firma Metz und einem Daimler-Chrysler-Fahrgestell.
Beladung (stichpunktartig) : Krankentragenlagerung, Wenderohr, Korbtrage, Drucklüfter (optional)
Farbgebung: rot lackiert mit Signalstreifen
| PLC | = Program Logic Control |
|---|
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | Mercedes-Benz Ateco 1520 |
| Aufbau: | Metz |
| Motor: | 205 kW; euro 3 |
| zul. ges. Gewicht: | 14 t |
| Länge: | 10.000 mm |
| Breite: | 2.450 mm |
| Höhe: | 3.300 mm |
| Radstand: | 4.400 mm |
DLK 23/12 Metz PLC III-2

Auf den Feuerwachen Treptow und Suarez befinden sich diese Drehleitern DLK 23/12 Metz PLC III-2 im Dienst. Augenfälligstes Merkmal dieser Fahrzeuge ist der teilverkleidete Leiterpark, der ein Leiterteil weniger hat als die DLK 37 der Feuerwache Marzahn, sonst aber mit dieser identisch ist.
Beladung (stichpunktartig) : Krankentragenlagerung, Wenderohr, Korbtrage, Drucklüfter (optional)
Farbgebung: folienbeklebt
| PLC | = Program Logic Control |
|---|
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN 14.225 LC |
| Aufbau: | Metz |
| Motor: | 162 kW; euro 3 |
| zul. ges. Gewicht: | 14 t |
| Länge: | 9.930 mm |
| Breite: | 2.350 mm |
| Höhe: | 3.280 mm |
| Radstand: | 4.400 mm |
DLK 23/12 CC Vario

Seit 2001 besitzt die Berliner Feuerwehr zwei Drehleitern DLK 23/12 CC Vario der Fa. Iveco-Magirus in schmaler, kurzer und niedriger Ausführung (mit fünfteiligem Leiterpark).
Die baulichen Verhältnisse der Feuerwachen Pankow und Weißensee zwangen zu dieser Bauart der DLK. Ihre Gesamthöhe beträgt nun 3.070 mm. Mit 2.400 mm Fahrzeugbreite liegt die Breite im Bereich Berliner City-LHF. Um die Wendigkeit zu verbessern wurde ein kurzer Radstand von 4.030 mm gewählt.
Durch einen fünfteiligen Leiterpark reduzierte sich die Gesamtlänge der DLK 23/12 auf nur noch 8.800 mm. Der Wendekreisdurchmesser ist mit 17,4 m (am Korb) und 16 m (am Stoßfänger) erfreulich gering und überschreitet die Werte einer DLK mit lenkbarer Hinterachse nur wenig. Das Dienstgewicht beträgt 13.615 kg. Die Motorisierung entspricht mit 220 PS der eines City-LHF und hat sich in der Praxis als ausreichend erwiesen. Die feuerwehrtechnische Beladung entspricht weitgehend der DIN-Norm. Es erfolgte eine getrennte Unterbringung für den Löscheinsatz auf der linken und für sonstige Geräte auf der rechten Fahrzeugseite. Zusätzlich sind ein Tempest-Hochleistungslüfter sowie eine Ferno-Schleifkorbtrage am Leiteraufbau gelagert. Das reinweiß lackierte Fahrzeug wurde mit 3M-Reflexfolie beklebt (entsprechend der Optik der City-LHF). Leitersatz und Korb erhielten einen lichtgrauen Farbauftrag.
| CC | = Computer Controlled |
|---|---|
| Vario | = Variable Abstützung |
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN 14.225 LC (Typ: L75) |
| Aufbau: | Magirus (Alu-Fire) |
| zul. Gesamtgewicht: | 14.500 kg |
| Motorleistung: | 220 PS (162 kW) bei 2.000 U/min |
| Hubraum: | 6.871 m³ |
| Radstand: | 4.400 mm |
| Länge: | 8.800 mm |
| Breite: | 2.400 mm |
| Höhe: | 3.070 mm |
| Radstand: | 4.030 mm |
DLK 23/12 CC Vario LH

Als Revolution in der DL-Beschaffung kann man die 1996 erschienene Drehleiter mit lenkbarer Hinterachse ansehen. Die Tatsache des ständig ansteigenden Individualverkehrs und das kontinuierliche Fehlverhalten von Falschparkern, machte der Berliner Feuerwehr und selbstverständlich auch anderen Feuerwehren schon längere Zeit zu schaffen. Die beschafften City-LHF (LHF 16/12) kann man als erste Reaktion auf die Misere der immer enger werdenden Anfahrtswege ansehen. Da aber auch eine Drehleiter mit zum Zugverband gehört, musste auch hier eine Lösung geschaffen werden. Die zuletzt beschafften DLK hatten zwar nur noch eine Breite von 2.300 mm, aber konstruktionsbedingt war hier die Baugrenze erreicht. Ziel war es, auch bei den Drehleitern ein Optimum zu realisieren. Da Drehleitern in der Regel einen sehr langen Radstand haben, fehlte es hier nach wie vor an der Wendigkeit.
Darum entwickelte die Fahrzeug- und Gerätebeschaffung (SE FG) zusammen mit der Firma MAN ein Fahrgestell mit lenkbarer Hinterachse. Hierbei handelte es sich um eine modifizierte Achsschenkellenkung. Diese Zusatzlenkung ist bei Bedarf zuschaltbar und bei einer Fahrgeschwindigkeit von 30 km/h automatisch verriegelt. Drei Lenkvarianten sind möglich. Die Normallenkung, die Fahrt mit gelenkter Hinterachse und als dritte Variante die Parallelfahrt (Hundegang), in der alle Räder in die gleiche Richtung zeigen. Um die Gewichtsverteilung zu optimieren, musste der Radstand des Fahrgestelles verlängert werden. Erstaunlich ist die Tatsache, dass die Hinterachse nur einfach bereift ist. Demnach dauerte die Suche nach einem entsprechend tragfähigen Reifen sehr lange.
![]() Mitlenkende Hinterachse
|
![]() Hinterachse voll eingeschlagen
|
![]() Rangieren mit lenkender Hinterachse
|
||
Der Durchmesser der Hinterräder ist bei dieser DLK auch etwas größer, was dem Fahrzeug eine leichte Kopfneigung verleiht. Im Mai 1996 wurde die Drehleiter auf der Feuerwache Schöneberg in Dienst gestellt. Wer die Möglichkeit hat, ein Lenkmanöver der DLK in engen Straßengebieten zu beobachten, kann sich einer gewissen Faszination nicht entziehen. Die Kollegen der Erprobungswache redeten bisher von vollster Zufriedenheit, so dass die Beschaffung weiterer Drehleitern mit gelenkter Hinterachse für die Zukunft so gut wie beschlossen ist. Ganz gewiss spielt aber auch hier wie immer der Kostenfaktor eine große Rolle. Der Prototyp wurde nach der Überführung aus Ulm lange wie ein Erlkönig behandelt. Nachfragen von anderen Feuerwehren und selbstredend auch Fahrzeugfans bestärkten das große Geheimnis.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN 14.232 |
| Aufbau: | Magirus |
| Länge: | 10.040 mm |
| Breite: | 2.340 mm |
| Höhe: | 3.290 mm |
| Radstand: | 4.950 mm |
DLK 23/12 CC Vario

Auch die Firma Magirus paßte sich dem Computerzeitalter an. Was bei Metz PLC heißt, nennt man bei Magirus CC.
Der Computer der CC-Leitern überwacht unter anderem die Leiterlänge, Ausladung, Aufrichtewinkel und natürlich die jeweilige Belastung. Die Abschaltgrenzen sind bei diesem System im Rechner gespeichert. Über einen LCD-Bildschirm werden alle Bewegungen angezeigt.
Bei dieser DLK können alle Leiterfunktionen, nach Abstützung des Fahrzeuges und Druckumbau, gleichzeitig ohne gegenseitige Beeinflussung durchgeführt werden. Der Hauptsteuerstand sowie der Korbsteuerstand verfügen über sogenannte Servo-Steuerhebel, welche je nach Grad der Hebelauslenkung die Bewegungsgeschwindigkeit der Leiterfunktionen bestimmten. Der Auszug des Leitersatzes erfolgte über ein Seilzugsystem. Bei der Berliner Feuerwehr existieren insgesamt 18 Drehleitern vom Typ CC Vario. Bis auf drei Exemplare auf Iveco- Fahrgestellen wurden alle Drehleiteraufbauten auf MAN 14.232 Fahrgestelle gesetzt. Sie besitzen in ihrer Bauart je nach Serie kleine Unterschiede (Foto: B-2362).
| CC | = Computer Controlled |
|---|---|
| Vario | = Variable Abstützung |
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN 14.232 |
| Aufbau: | Magirus |
| Länge: | 10.000 mm |
| Breite: | 2.340 mm |
| Höhe: | 3.250 mm |
| Radstand: | 4.400 mm |
DLK 23/12 PLC 3

1994 erfolgte bei der Berliner Feuerwehr die Beschaffung einer Metz-Drehleiter vom Typ PLC 3. Diese Drehleiter wurde erstmalig auf der Interschutz 1994 in Hannover vorgestellt. PLC 3 bedeutet, dass diese Drehleiter mit 3 Computern ausgestattet ist. Diese überwachen die Abstützung, den Leiterbetrieb und die Korbsteuerung. Der Fahrkorb dieser Drehleiter ist für 3-Mann Spitzenlast ausgelegt. Wie auch beim Vorgängertyp, der PLC 2, ist die gesamte Leiter mit Sensoren ausgestattet. Die Sensoren liefern in allen Arbeitsbereichen Zustandsdaten an die Steuer- und Überwachungseinheiten. Der Drehturm wurde bei der PLC 3 komplett neu gestaltet. Die Aufrichtezylinder sind hier liegend angeordnet, deren Funktion basiert nun beim Aufrichten auf Zug, statt wie bisher auf Druck.
Der Hauptsteuerstand des Maschinisten sieht etwas futuristisch aus. In einer der beiden Armlehnen ist ein kleines Display integriert, das bei Störungen die Fehlerquelle anzeigt. Jede Drehleiter benötigt zum Ausgleich bei unebenem Gelände für die Geradestellung des Leitersatzes eine sogenannte Geländeausgleichseinrichtung. Bei diesem Drehleitertyp wirkt die Geländeausgleichseinrichtung auf den gesamten Drehturm, statt wie bei älteren Metz-Drehleitern, nur auf die Lafette. Dieser Terrainausgleich gleicht mehr als 12% Seitenneigung aus. Zunächst wurde die PLC 3 auf der Berliner Feuerwehrschule in Schulzendorf auf Herz und Nieren getestet. Man kam zu sehr positiven Ergebnissen, wobei man besonders die absolute Feinfühligkeit des Leiterbetriebes hervorhob.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN 14.232 |
| Aufbau: | Metz |
| Länge: | 10.000 mm |
| Breite: | 2.390 mm |
| Höhe: | 3.290 mm |
| Radstand: | 4.400 mm |
DLK 23/12 PLC 2

Auch bei der Entwicklung von Drehleitern konnte das Computerzeitalter nicht spurlos vorbeigehen. Die Firma Metz stellte erstmals 1988 rechnergesteuerte Drehleitern vor. Erhältlich waren sie unter der Bezeichnung PLC 2.
Diese DLK arbeitet mit zwei Computern, wobei einer die Abstützungssteuerung und der andere die Leitersteuerung überwachte. Für die Standsicherheit sorgt die Metztypische Waagerecht-Senkrecht-Abstützung, welche im Gesamt- wie auch im Einzelverfahren benutzt werden kann. Ist es aus Platzgründen nicht möglich die Drehleiter in voller Breite (4.500 mm) abzustützen, beeinflusst eine sogenannte Bereichsumschaltung das Benutzungsfeld.
Vom Bedienstand der Abstützung läßt sich noch während des Abstützvorganges der Fahrkorb, der bei diesem Leitertyp fest installiert und als Stülpkorb konstruiert ist, aufrichten. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass der Korbbediener sofort über eine Aufstiegsleiter den Korb betreten und nach dem Druckumbau sofort in die Anleiterposition fahren kann, was erwartungsgemäß Zeitersparnis bei der Menschenrettung bringt. Der 2-Mannkorb ist so konstruiert, dass die Steuerhebel und die Belastungsanzeige mit dem Hauptbedienstand identisch sind. Die Belastung der Leiter wird bei der PLC 2 von der Metz-Waage überwacht, die auf dem Ausgleich des Lastmomentes basiert. Die Hydraulik wird über eine stufenlose Ölmengenregulierung gesteuert, was sich wiederum positiv auf die Erwärmung des Hydrauliköls auswirkt. Die Leiterfunktionen lassen sich bei der PLC 2 sehr feinfühlig fahren. Bei der Berliner Feuerwehr existieren fünf Drehleitern des Typ PLC 2 auf MAN 14.232 Fahrgestellen. Ein Fahrzeug ist noch in niedriger Bauweise konstruiert.
| PLC | = Program Logic Control |
|---|---|
| 2 | = 2 Computer für Leiterbetrieb und Abstützung |
| Technische Daten | |
|---|---|
| Fahrgestell: | MAN 14.232 |
| Aufbau: | Metz |
| Länge: | 10.000 mm |
| Breite: | 2.350 mm |
| Höhe: | 3.300 mm |
| Radstand: | 4.400 mm |







