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Gefahren durch Nachsorgegespräche?
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Gefahr durch Nachsorgegespräche?

Zeit werden wiederholt Informationen über Maßnahmen zur Einsatznachbereitung veröffentlicht, die zur Verunsicherung beitragen können.

Im folgenden wollen wir deshalb für Klarstellung und Übersicht sorgen und es ermöglichen, dass weiterhin Vertrauen in unsere Angeboten gefasst werden kann.

 

1. Studien zu Debriefings

Der Begriff des Debriefing ist nicht geschützt, daher kann unter dieser Bezeichnung alles abgehandelt werden, was irgendwie Ähnlichkeiten mit Nachbesprechungen hat. Unter anderem wurde auch eine Predigt nach dem Einsatz für 300 Kollegen als Debriefing bezeichnet, vermutlich weil das modern klingt.

Das Einsatznachsorge - Konzept, nach dem auch das ENT arbeitet, ist ein erprobtes und erfolgreich umgesetztes Verfahren, welches auch von der UN anerkannt ist und das weitaus mehr umfasst als nur "Debriefing".

Bislang gibt es keine einzige abgeschlossene Studie zu diesem Einsatznachsorge - Konzept. Die erste Studie dazu wird derzeit von der Ludwig Maximilian Universität in München erstellt. Alle Hinweise die sich aus dieser Studie ergeben, fließen umgehend in die Arbeit des ENT ein, da wir uns dem Bundesvereinigung SbE e.V. angeschlossen haben und dessen Richtlinien folgen.

 

2. Negative Folgen

In einigen Veröffentlichungen wird erwähnt, dass es negative Wirkungen von Nachbesprechungen gegeben hat. Nicht erwähnt wird die Tatsache, dass dies logische Folgen von unzureichender Ausbildung der Debriefer, fehlender fachlicher Eignung und ebenso fehlender Qualitätskontrolle waren.

 

3. Arbeit des ENT

Viele von Euch haben bereits Bekanntschaft mit der Arbeit des ENT gemacht. In den Jahren unserer Arbeit ist das Vertrauen in uns gewachsen, dass wir helfen und unterstützen und Fehler so weit wie möglich ausschließen. Die im Artikel der "Zeit" erwähnten negativen Folgen von Debriefings werden bei uns nicht vorkommen, da wir weder analytisch noch tiefend oder sonst wie therapeutisch arbeiten, sondern uns streng an die gegebenen Richtlinien halten und eine Qualitätskontrolle unbedingt dazu gehört. Wir nehmen es sehr ernst, wenn es Anzeichen gibt, die aufzeigen, dass aus unseren Angeboten Gefahren erwachsen könnten und sind stets bemüht unsere Arbeit den Bedürfnissen der Kollegen sowie Forschungsergebnissen anzupassen.

 

Weitere Informationen zum "Zeit"-Artikel und einiges mehr gibt es auf der Web-Site des SbE unter www.sbe-ev.de .

Wichtig
Einsatznachsorgegespräche in Gruppen dürfen nur durch hierfür ausgebildete Mitarbeiter nach anerkanntem Konzept durchgeführt werden!